Frische Zahlen von der russischen Zentralbank: das M2-Geldmengenwachstum bewegte sich von +17% auf +13.2% (Daten bis Juni 2026). Das M2-Wachstum ist unser Notenpressen-Detektor: Monetisierte Defizite können sich hinter gesund wirkenden Auktionen verstecken, nicht aber hinter der Geldmenge.
Was genau sich geändert hat
Der vorherige Messwert war +17% (Apr. 2025); der neue ist +13.2%. Die Linie, die wir als Warnlinie behandeln — vorab registriert und nie rückwirkend verschoben — liegt bei > +30%. Das ist ein Schritt davon weg. Die volle Historie dieser Reihe, jedes rohe Quellfragment und jeder Auslesefehler: die Indikatorseite.
Was das mit dem Countdown macht
- Die zentrale Reichweite bleibt bei 6–7 Monaten.
- Das Urteil ist unverändert: Einzelnes Klasse-2-Signal — reicht nicht für Alarm.
Der Live-Zustand der ganzen Kette — welches Glied brennt und wie viele Monate der Puffer hält — steht immer auf dem Monitor.
Warum dieser Zahl zu trauen ist
- Sie stammt aus einer Primärquelle: der russischen Zentralbank — und wir bewahren das wörtliche Fragment auf, aus dem die Zahl ausgelesen wurde. Die exakt veröffentlichte Unterlage: Direktlink.
- Prognosen eines russischen Kollapses haben historisch zu früh Alarm geschlagen. Deshalb veröffentlichen wir Spannen, nie Daten, und führen unsere eigene Monatsbilanz — samt Fehlschlägen — auf der Bilanz-Seite.
- Ein Messwert ist ein Datenpunkt, kein Urteil.
Über The Fuse
The Fuse verfolgt wöchentlich eine Frage: Wie lange kann Russland seinen Krieg noch bezahlen? Sieben Glieder der Kriegsfinanzierungskette — Ölgeld, Kreditaufnahme, Reserven, Defizit, Insolvenzen, Preise, physische Aktivität — jedes aus Primärquellen mit registrierten Schwellen gemessen. Gerade brennt Glied 2 von 7 (Finanzierungskanal — OFZ-Auktionen), und die liquiden Reserven decken etwa 6–7 Monate geordneter Kriegsfinanzierung. Siehe wie das Modell funktioniert und alle Indikatoren als Charts.